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Botox gegen Haarausfall

Veröffentlicht in Haut & Beauty 16 Mär, 2015

Wir alle kennen Botox als kleinen Helfer gegen Falten, der im Extremfall auch so manche Gesichtsmimik lahmlegen kann. Neue Erkenntnisse zeigen, Botox kann auch bei Haarausfall helfen. Was ist dran?

Botox gegen stressbedingten Haarausfall


Botox wird seit neuestem auch gegen stressbedingten Haarausfall in der sogenannten AC-Therapie eingesetzt. Bei dieser Art des Haarausfalls führt Stress zu einer Durchblutungsstörung der Kopfhaut und damit Schädigung der Haarwurzeln. Botox ist dafür bekannt, dass es Muskelspannungen lösen kann. Das Toxin entspannt auch die Schädelmuskulatur. Dies wirkt sich fördernd auf die Gesundheit von Kopfhaut und Haarwurzeln aus. Sie können sich wieder auf das Wachstum konzentrieren, anstatt Verspannungen zu bekämpfen. Auf diese Weise wird der Haarausfall gestoppt und es wachsen wieder neue Haare nach.

In regelmäßigen Abständen müssen im Laufe der Therapie mehrere Botox-Spritzen gesetzt werden. Dabei sind die Muskelverspannungen bereits nach zwei Wochen vollständig gelöst. Ein Nachwachsen der Haarpracht tritt allerdings erst etwa nach vier bis sechs Monaten ein. Allerdings kann die AC-Therapie mit Botox nur bei stressbedingtem Haarausfall helfen.

Was ist stressbedingter Haarausfall?


Stressbedingter Haarausfall, auch Alopecia Contentionalis genannt, ist eine Form des Haarausfalls, die durch stressige bzw. belastende Situationen ausgelöst wird. Etwa 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden daran. Durch Stress entstehen Verspannungen der Schädelmuskulatur, die sich häufig in Kopfschmerzen äußern. Diese Spannungen behindern die Durchblutung der Kopfhaut, was wiederum die Nährstoffversorgung der Haarfollikel einschränkt. Aufgrund der fehlenden Nährstoffe sind die Haarwurzeln geschwächt und die Haare beginnen auszufallen.

Was ist Botox?


Botox, oder Botulinumtoxin, ist ein Nervengift. Das Gift wird aus speziellen Bakterien gewonnen und entspannt Muskeln. Dies geschieht, indem Botox, den Neurotransmitter Acetylcholin freisetzt. Dabei werden lediglich die Muskelpartien entspannt, in die das Nervengift injiziert wurde. Für gewöhnlich wird das Mittel auf diese Weise zur Glättung von Falten in der plastischen Chirurgie eingesetzt.

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