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PMS - das ewige Leiden der Frauen

Veröffentlicht in Frauengesundheit 14 Nov, 2013

Es gibt kaum eine Frau, die nicht ab und zu unter dem Prämenstruellen Syndrom leidet, den oft qualvollen "Tagen vor den Tagen". Als Prämenstruelles Syndrom werden die unangenehmen Begleiterscheinungen zusammengefasst, die meistens eine Woche vor der Menstruation auftreten und mit ihrem Beginn wieder verschwinden.

Plagegeist Prämenstruelles Syndrom - Was ist PMS ?

Vor allem Männer stehen dem Mysterium häufig hilflos gegenüber und fragen sich, was ist PMS überhaupt? Für sie sind die vielen kleinen Beschwerden der Frauen einfach nicht nachvollziehbar. Dabei erkannte schon der legendäre Hippokrates in der Antike, dass Frauen vor der Menstruation unter Stimmungsschwankungen litten und führte dies auf den "verhinderten Abfluss des Menstruationsblutes" zurück. Daran hat sich in 2500 Jahren auch nicht viel geändert: Die moderne Forschung hat bestätigt, dass Frauen vor allem in der zweiten Zyklusphase nach dem Eisprung unter Stimmungsschwanken und depressiven Verstimmungen litten, während die erste Phase (nach dem Ende der Periode) von guter Laune geprägt ist.

Studien zufolge leiden rund drei Viertel aller Frauen im gebärfähigen Alter ab und zu unter PMS Beschwerden, ein Viertel sogar regelmäßig. Bei 5% sind die Beschwerden sogar so stark, dass sie während dieser Zeit ihr soziales Leben extrem einschränken müssen und auch nicht zur Arbeit gehen können. Häufig tritt PMS erst bei Frauen ab dem 30.Lebensjahr auf.

Aus Auslöser für das Prämenstruelle Syndrom wird das Hormon Progesteron verantwortlich gemacht, das vor allem in der zweiten Zyklushälfte produziert wird, während zugleich weniger Östrogen ausgeschüttet wird. Auch viele Faktoren des täglichen Lebens haben Einfluss auf die Schwere des PMS, zum Beispiel Koffein- und Nikotinkonsum, Schlafstörungen, Bewegungsmangel und psychische Belastungen wie Stress, Ängste und Sorgen. Diese werden durch die Ausschüttung von Progesteron häufig noch verstärkt. Viel Schlaf, eine gesunde Ernährung mit möglichst wenig Alkohol, Koffein und Nikotin und ausreichende Bewegung, können dagegen helfen, ein Prämenstruelles Syndrom zu lindern.

Die häufigsten PMS Symptome

Meistens wird PMS mit psychischen Symptomen wie Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Depressionen und Ängsten in Zusammenhang verbracht. Viele Frauen fühlen während dieser Tage auch überlastet und antriebslos, während sie zugleich einen starken Appetit verspüren - vor allem auf Süßes und Fettiges.

Neben den psychischen Problemen gibt es aber auch eine ganze Palette körperliche PMS Symptome: Dazu gehören vor allem Krämpfe im Unterleib, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne und Rückenschmerzen. Weil der Körper in diesen Tagen verstärkt Wasser einlagert, kann es zur Gewichtszunahme kommen und viele Frauen fühlen sich dicker und unförmiger. Die Wasserablagerungen im Gewebe können auch zur sogenannten Mastodynie führen, bei der ein starkes Spannungsgefühl in den Brüsten auftritt und diese extrem berührungsempfindlich werden.

Weitere PMS Symptome sind Übelkeit und Durchfall, Kreislaufprobleme, Veränderungen der Haut und eine allgemeine Müdigkeit und Schlappheit, die entweder mit starkem Appetit oder mit Appetitlosigkeit einhergeht. Manche Frauen reagieren in diesen Tagen auch überempfindlich auf Lärm, Licht, Gerüche oder Stress.

PMS oder schwanger ?

Viele Frauen mit Kinderwunsch verwechseln häufig die Anzeichen und hoffen, dass sie schwanger sind obwohl es sich lediglich um PMS handelt. Umgekehrt verfallen manche in Panik, dass sie schwanger sein könnten, obwohl es sich um PMS Symptome handelt. Die Frage PMS oder schwanger lässt sich natürlich am leichtesten mit einem Schwangerschaftstest beantworten. Ein recht eindeutiges Zeichen für eine Schwangerschaft ist auch die typische Morgenübelkeit und natürlich die überfällige Periode.

Prämenstruelles Syndrom: Die besten Therapien

Häufig hilft schon eine Ernährungsumstellung und durchblutungsfördernde Bewegung um ein Prämenstruelles Syndrom zu lindern. Auch die heiße Wärmeflasche auf dem Unterleib und ein entspannendes heißes Vollbad verschaffen oft Linderung. Treten die PMS Syndrome jedoch jeden Monat auf und sind dabei nur schwer zu ertragen, lohnt es sich jedoch mit dem Gynäkologen darüber zu sprechen und möglicherweise mit Medikamenten gegen das PMS vorzugehen.

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