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Hilft Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden?

Veröffentlicht in Frauengesundheit 27 Mai, 2014

Die Wechseljahre treten in der Regel zwischen dem 40. und dem 50. Lebensjahr der Frau ein und können unangenehme Symptome wie Nachtschweiß, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und vaginale Trockenheit mit sich bringen. Immer mehr Frauen interessieren sich für natürliche Ansätze, um für mehr Wohlbefinden und Ausgeglichenheit zu sorgen – wir haben daher die beliebtesten homöopathischen Heilmethoden für Sie recherchiert.

Was genau ist Homöopathie eigentlich und wie kann sie bei Wechseljahresbeschwerden helfen?

Die Homöopathie wurde bereits 1796 von Samuel Hahnemann begründet und beruht unter anderem auf der Idee Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln. Bei der Behandlung werden pflanzliche Grundsubstanzen einer Potenzierung unterzogen, so dass dem Patienten stark verdünnte Auszüge zugeführt werden. Da die Symptome der Menopause sehr unterschiedlich ausfallen können, wird die Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden sehr individuell an die jeweilige Patientin angepasst. Treten stärkere Beschwerden während der Wechseljahre auf, dann wird oftmals eine Hormonersatztherapie empfohlen. Bei nur leichten Wechseljahresbeschwerden, kann allerdings auch schon eine sanftere Methode Abhilfe verschaffen.

Oftmals verschriebene homöopathische Mittel bei Wechseljahresbeschwerden sind beispielsweise Acidum Sulfuricum, Sepia Officinalis und Sulfur. Grundsätzlich wird dazu geraten die Behandlung ganzheitlich anzugehen und Körper, Geist und Seele als Ganzheit zu betrachten. Während viele Frauen positive Erfahrungen mit homöopathischen Methoden machen konnten, gibt es bisher keinen wissenschaftlichen Nachweise für den Erfolg von Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden.

Schüssler Salze für die Wechseljahre

Unter Schüssler Salzen versteht man einen Teilbereich der Homöopathie, bei der Mineralsalze in stark verdünnter Form verabreicht werden. Die Behandlungsmethode basiert auf der Annahme, dass Krankheiten entstehen, wenn ein Ungleichgewicht im Mineralhaushalt besteht. Wichtig ist natürlich, die Menopause nicht als Krankheit, sondern als natürlichen Teil des weiblichen Lebens zu verstehen.

Schüssler Salze in den Wechseljahren können allerdings helfen, die unangenehmen Symptome auf sanfte Weise zu lindern. Als Basis für eine Kur in den Wechseljahren werden oftmals Calcium Fluoratum, Ferrum Phosphoricum und Magnesium Phosphoricum empfohlen. Wenn Sie sich für Schüssler Salze in den Wechseljahren interessieren, dann sollten Sie sich am besten an einen erfahrenen Heilpraktiker wenden.

Globuli in den Wechseljahren als Entlastung im Alltag

Globuli werden aus Rohzucker hergestellt und mit homöopathischen Flüssigkeiten getränkt, so dass sie ganz einfach mehrmals täglich bei Bedarf eingenommen werden können. Traubensilberkerze beispielsweise wird oftmals bei Hitzewallungen angeboten. Während einige Frauen sich durch die Anwendung von Globuli in den Wechseljahren deutlich besser fühlen, gilt allerdings auch hier, dass es derzeit keine wissenschaftlichen Nachweise zur Wirksamkeit gibt.

Haben Sie schon Erfahrungen mit Homöopathie in den Wechseljahren gemacht? Teilen Sie sie gerne mit uns und hinterlassen Sie ein Kommentar oder kontaktieren Sie uns direkt.


Von Sarah Hebben


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