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Entwicklung der Antibabypille - Die Erfindung und Weiterentwicklung der Pille

Veröffentlicht in Frauengesundheit 15 Nov, 2015

Schätzungen zufolge nehmen weltweit etwa 100 Millionen Frauen Tag für Tag die Pille ein, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden. Die Erfindung des Verhütungsmittels hat das Leben der Frau daher weitreichend verändert. Heutige Präparate sind mit der ersten Antibabypille allerdings kaum noch vergleichbar – was genau hat sich also verändert?

Die Geschichte der Antibabypille


Margaret Sanger und Katherine McCormick setzten sich in einer Zeit, in der das Thema Verhütung noch Tabu war, dafür ein, dass Frauen durch moderne Medizin mehr Selbstbestimmung bei der Familienplanung bekommen. Die beiden Amerikanerinnen waren Teil der Frauenbewegung und wollten aktiv Frauen helfen, die durch dubiose Abtreibungen sterben könnten oder durch mehrere ungewollte Schwangerschaften in Armut leben müssten. Bereits Anfang der 50er wurden dann die ersten künstlichen Hormone als Kopie des Östrogen und Gestagen hergestellt. Die erste Studie mit einem "Entwurf" für eine Antibabypille wurde im Jahr 1956 in Lateinamerika durchgeführt.

Im Jahr 1960 war es dann endlich soweit – die erste Antibabypille mit dem Namen "Enovid 10" war auf dem amerikanischen Markt erhältlich, 1961 gab es sie dann auch in Deutschland. Damals war das Präparat aber erst mal nur für verheiratete Frauen erhältlich. Um sich vor Kritik zu schützen, vermarkteten die Erfinder das Präparat zu Beginn vor allem zur Linderung von Menstruationsbeschwerden.

Unterschiede zwischen der Pille der 1. und 2. Generation


Heute gibt es Pillenpräparate von drei unterschiedlichen Generationen, wobei die neueste Generation je nach Gesundheitszustand der Patientin nicht immer unbedingt besser sein muss. Der deutlichste Unterschied zwischen Präparaten der ersten und zweiten Generation ist die niedrigere Dosierung, die meist auch seltener zu fettiger Haut oder verstärkter Körperbehaarung führt. Pillen der 1. Generation enthalten typischerweise Norethisteron oder Lynestrenol als Gestagen während Pillen der 2. Generation meist Levonorgestrel enthalten. Da die Pillen der 2. und 3. Generation ein erhöhtes Thromboserisiko mit sich bringen können, sind Sie in der Regel nicht für Frauen über 35 und starke Raucherinnen geeignet.

Die Vorteile moderner Präparate


Seit der Einführung der Pille hat sich die Rezeptur durch ständige Forschung sehr verändert. Dies zeigt sich vor allem in der Dosierung – in den ersten Jahrzehnten mussten Frauen aufgrund der größeren Menge an künstlichen Hormonen noch mit häufigeren und stärkeren Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Unterleibsschmerzen, Schwindel oder Übelkeit rechnen. Heute enthalten die verschiedenen Präparate ein Minimum an Hormonen und greifen daher nicht mehr so stark in den Hormonhaushalt ein.

Ein weiterer Vorteil der heutigen Antibabypille ist, dass es nun etliche Präparate gibt, die bestimmte Beschwerden, die durch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt entstehen, deutlich gelindert werden können. So machen viele Frauen zum Beispiel die Erfahrung, dass übermäßige Körperbehaarung oder Akne durch die Einnahme der Antibabypille deutlich zurückgehen können. Zudem gibt es heute auch Präparate, die kein Östrogen, sondern nur Gestagen erhalten – sie sind daher zum Beispiel für Frauen, die ein erhöhtes Thromboserisiko aufweisen, besser geeignet.

Kann man die Antibabypille heute rezeptfrei bestellen?


Die Antibabypille ist trotz der stetigen Weiterentwicklung in Deutschland weiterhin rezeptpflichtig. In der Apotheke darf die Pille daher nur mit einem gültigen Rezept verkauft werden. Online Kliniken, wie 121doc, bieten durch den besonderen Service, der eine Rezeptausstellung enthält, die Möglichkeit die Antibabypille zu bestellen ohne momentan im Besitz eines Rezepts zu sein. Zu Beginn des Bestellprozesses machen Sie in einer Online Konsultation in Form eines medizinischen Fragebogens Angaben zu Ihrer Gesundheit. Diese Daten werden von einem erfahrenen Mediziner geprüft. Spricht nichts gegen die Behandlung, dann stellt er Ihnen ein Rezept aus, so dass wir Ihnen Ihr Wunschpräparat schnell und diskret zusenden können.

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