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Depressionen oder PMS? Wann Frauen mit Regelbeschwerden sich behandeln lassen sollten

Veröffentlicht in Frauengesundheit 08 Jul, 2014

Hormonelle Veränderungen können unser körperliches und seelisches Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Die meisten Frauen erleben nur leichte prämenstruale Symptome (PMS), die ihren Alltag kaum beeinträchtigen, Andere allerdings leiden Monat für Montag unter Depressionen und sollten medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Wann ist der Weg zum Arzt angebracht? Wir möchten Ihnen auf dieser Seite gern interessante Hintergrundinformationen und ein wenig Hilfestellung zur Verfügung stellen.

Was genau ist PMS?

Unter PMS versteht man in der Regel Symptome wie Stimmungsschwankungen, Unterleibsschmerzen, Schwindel und Müdigkeit, die während der letzten 4-14 Tage des weiblichen Zyklus vor Einsetzen der Periode auftreten. Ärzte schätzen, dass etwa ein Drittel bis die Hälfte aller Frauen während der fruchtbaren Zeit ihres Lebens unter derartigen Symptomen leiden. Welche PMS Behandlung die richtige ist, ist dabei natürlich sehr individuell und hängt von Krankheitsbild und den Bedürfnissen der Frau ab.

Wie kann man PMS behandeln?

Manche Frauen machen sehr positive Erfahrungen mit der PMS Behandlung durch die Antibabypille. Sie regelt die hormonellen Abläufe im Körper und kann so in manchen Fällen auch PMS Beschwerden lindern. Kommt es zu besonders starken Stimmungsschwankungen oder gar Depressionen, dann ist natürlich auch eine Behandlung mit Antidepressiva denkbar. Gerade dann, wenn Depressionen oder depressive Verstimmungen regelmäßig zu bestimmten Zeiten im Zyklus auftreten, sollte im ersten Schritt geklärt werden, ob eine hormonelle PMS Behandlung nicht sinnvoller wäre, um den Körper wieder in Gleichgewicht zu bringen.

Was unterscheidet Depressionen von PMS?

Von Depressionen spricht man, wenn eine psychische Störung in Form von dauerhafter oder wiederkehrender Niedergeschlagenheit vorliegt. Ein weiteres Symptom kann die sogenannte Stimmungseinengung sein, wenn die Patientin ihre Fähigkeit Freude oder Trauer zu empfinden verliert. Kommt es zu schweren Depressionen, dann stellen sich Patienten manchmal Fragen nach dem Sinn ihres Lebens und können im schlimmsten Fall Suizidgedanken entwickeln. Im Unterschied zu depressiven Verstimmungen im Zusammenhang mit PMS treten Depressionen in schwerer und langanhaltender Form auf. Leiden Sie unter PMS bedingten depressiven Verstimmungen, dann ist ein Umschwung Ihrer Stimmung im Zusammenhang mit Ihrem Zyklus in der Regel deutlich spürbar.

Warum hängen PMS und Depressionen überhaupt zusammen?

Warum unser Zyklus unsere Stimmung so stark beeinflussen kann, dass es bei PMS manchmal zu Depressionen kommt, ist leider noch nicht ganz geklärt. Man kann allerdings vermuten, dass der weibliche Körper in der zweiten Zyklushälfte sensibel auf die plötzlich stark vermehrte Produktion der Abbauprodukte des Hormons Progesteron reagiert.

Wann sollten PMS behandelt werden?

Leichte Unterleibsschmerzen oder ein wenig Müdigkeit vor der Periode sind natürlich nicht weiter bedenklich. Kommt es allerdings regelmäßig zu Beschwerden, die Sie im Alltag einschränken oder Ihre Stimmung stark belasten, dann sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt sprechen, um eine Lösung gegen PMS und Depressionen zu finden. Sie sind mit dem Problem bei weitem nicht allein und werden bei Ihrem Arzt bestimmt ein offenes Ohr finden. Je nachdem wie stark die Beschwerden sind, können Sie natürlich auch eine rein natürliche PMS Behandlung in Erwägung ziehen.


Von Sarah Hebben


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