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Die sechs spannendsten Fakten zu Apfelsaft

Veröffentlicht in Ernährung & Fitness 15 Sep, 2014

Apfelsaft ist in Deutschland der beliebteste Saft überhaupt, sogar noch vor Orangen- und Multivitaminsaft. Die stolzen 8,1 Liter, die wir jedes Jahr trinken, werden sogar noch von durchschnittlich 65 Äpfeln ergänzt. Nützt es der Gesundheit aber wirklich etwas? Oder ist der Spruch "An apple a day keeps the doctor away" aus der Luft gegriffen? Einige unserer Antworten werden Sie sicher überraschen!

1. Apfelsaft gegen Darmkrebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Forscher konnten in Studien mit Tieren beispielsweise nachweisen, dass regelmäßiger Apfelsaft-Konsum das Risiko von Darmkrebs deutlich mindert. Äpfel und ihr Saft helfen allerdings auch bei kleineren Alltagsproblemen – so fördern die enthaltenden Ballaststoffe zum Beispiel die Verdauung und können bei Durchfall Abhilfe schaffen. Die Vitamine des Apfels und der Mineralstoff Kalium stärken außerdem das Immunsystem und beugen Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Da Äpfel kein Fett, Sodium oder Cholesterin enthalten, sind Sie außerdem ein idealer Bestandteil einer leichten, ausgewogenen Ernährung.

Heute weiß man, dass ältere Apfelsorten vitaminreicher und widerstandsfähiger gegen Parasiten sind, und unternimmt daher Einiges, um sie zu schützen. Der beliebteste deutsche Apfel ist der Elster, er ist in fast jedem Supermarkt zu finden und wurde 1955 zum ersten Mal in den Niederlanden gezüchtet. Dass man die Schale des Apfels unbedingt mitessen sollte, ist übrigens tatsächlich wahr – sie enthält etwa 70% der Vitamine, die beim Entsaften leider teilweise verloren gehen.

2. Kalorienbombe - Apfelsaft hat mehr Kalorien als Cola

Erstaunlicherweise hat Apfelsaft durchschnittlich sogar mehr Kalorien als Cola – nämlich 190 in einem 300 ml Glas. Handelsübliche Cola hingegen kommt lediglich auf 140 Kalorien. Purer Apfelsaft ist daher als Alltagsgetränk eher nicht geeignet, mit Wasser verdünnt ist er als Schorle allerdings eine gesündere Erfrischung, die wertvolle Vitamine liefert. Gärt Apfelsaft, dann enthält er sogar eine kleine Menge Alkohol, allerdings nur etwa 3 Gramm pro Liter. Zum Vergleich: Bier enthält etwa 40 Gramm pro Liter.

3. Nicht jeder Apfelsaft ist vegetarisch!

Die wenigsten Menschen wissen, dass klarer Apfelsaft manchmal mit Schweinegelantine gefiltert wird. Vegetarier und Veganer sollten sich daher entweder beim Hersteller informieren oder auf naturtrüben Apfelsaft zurückgreifen, um auf Nummer sicher zu gehen.

4. Teurer ist bei Apfelsaft nicht unbedingt besser

Wer sich etwas leckeres und gesundes gönnen möchte, hat bei Apfelsaft natürlich die Wahl zwischen etlichen hochwertigen Getränken, teilweise auch in Bio-Qualität. Stiftung Warentest deckte allerdings erstaunliche Enttäuschungen in Sachen Apfelsaft-Qualität auf – drei bekannte Säfte fielen beim Test durch. Einer der besten klaren Apfelsäfte, rio dòro, kommt von Aldi-Süd und nicht nur lecker und gesund, sondern auch super billig. Interessieren Sie sich für das Gesamtergebnis des Tests, dann können Sie hier weiterlesen.

5. Der Apfel wurde in der Bibel gar nicht als verbotene Frucht genannt

Die meisten Menschen kennen die Geschichte von Adam und Eva, die im Garten Eden der Sünde verfallen waren. Der Apfel steht in diesem Zusammenhang schon seit Menschengedenken als Symbol für Fruchtbarkeit und Sünde, dabei wurde er in der Bibel gar nicht explizit genannt. Es ist lediglich die Rede von der verbotenen Frucht, von der Adam und Eva genascht haben. Im alten Griechenland galt der Apfel hingegen sogar als Liebesbeweis – nahm eine Frau ihn an, dann galt dies als positive Antwort auf einen Heiratsantrag.

6. Apfelbäume haben eine lange Tradition und sind weltweit kulturell bedeutend

Bevor ein Apfelbaum die ersten Früchte trägt, vergehen mindestens fünf Jahre, danach kann er allerdings bis zu 100 Jahre alt werden und uns immer wieder eine reiche Ernte schenken. DNA-Tests, die man heute tatsächlich auch an Apfelbäumen durchführen kann, ergaben, dass die Urväter unserer Apfelbäume aus dem heutigen Kasachstan stammen. In Deutschland ist die älteste Apfel-Sorte der Borsdorfer Apfel, er wurde schon um 1100 in unterschiedlichen Schriften erwähnt.

In vielen Ländern wie beispielsweise Schweden wird die Apfelernte jedes Jahr gefeiert, schließlich ist der Apfel aus dem Alltag nicht wegzudenken. Die meisten Äpfel produzieren die Chinesen, allerdings sind es die Amerikaner, die am meisten Äpfel essen. Trotzdem kann man nicht unbedingt sagen, dass sie auch gesünder sind – 68% der Amerikaner gelten als Übergewichtig, die Nation ist daher weltweit eines der "fettesten" Länder.

Die sechs spannendsten Fakten zu Apfelsaft

Von Sarah Hebben


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