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Welches Land gewinnt die Fettleibgkeits-Weltmeisterschaft

Veröffentlicht in Ernährung & Fitness 24 Jun, 2014

Der Worldcup ist sicherlich das spannendste Ereignis in der Fußball-Welt, wir wollen allerdings auch mal gesundheitliche Aspekte im Weltvergleich unter die Lupe nehmen. Diese Woche schauen wir uns an, wer in Sachen Übergewicht die Weltmeisterschaft gewinnen würde und möchten Ihnen spannende Tipps zum Thema Ernährung und Fitness geben, die Sie sich von den Fußball-Profis abschauen können.

Welches Land gewinnt die Fettleibgkeits-Weltmeisterschaft

In welchen Ländern gibt es die meisten Übergewichtigen?

Andere Länder, andere Sitten – das gilt natürlich auch für Ernährung und Lebensstil. Unter den Ländern, die an der diesjährigen Fußball-WM teilnehmen liegt Mexiko mit 32,8% an Fettleibigen vorne, gefolgt von den USA mit 31.8% und Argentinien mit 29,4%.

Lässt man allerdings wirkliche alle Länder der Welt gegen einander antreten, dann sind die kleineren Südseestaaten, die beim Fußball leider kaum eine Chance haben, erstaunlicherweise die klaren Gewinner. An erster Stelle steht die Insel Nauru, hier sind 71,1% der Erwachsenen Fettleibig. Auf dem zweiten Platz stehen die Cook Islands mit 64,1%, dicht gefolgt von Tonga mit 59,9%.

Unsere Fußball-Favoriten würden bei diesem Wettbewerb ziemlich alt aussehen – in Brasilien zum Beispiel sind nur 19,5% der Erwachsenen stark übergewichtig, in Ghana sind es 8,0% und in Portugal 21,6%. Auch Deutschland liegt mit 21,3% eher im Mittelfeld. Die Schlusslichter bei der Weltmeisterschaft im Übergewicht bilden Bangladesh (1,1%), Ethopien (1,2%) und Nepal (1,5%).

Gibt es Trends in Sachen Übergewicht?

In fast allen Ländern der Welt nimmt Adipositas immer mehr zu, starkes Übergewicht ist daher ein Schwerpunkt der WHO (Weltgesundheitsorganisation). In einigen Ländern steigt das durchschnittliche Übergewicht allerdings besonders stark an – zum Beispiel in den USA. Während in 1978 nur 15% der Erwachsenen stark übergewichtig waren, sind es 2008 schon 35% gewesen. Auch England kann einen starken Aufwärtstrend verzeichnen – 1978 waren nur etwa 7% der Einwohner von starken Übergewicht betroffen, 2008 sind es allerdings schon 23,5%.

Woran kann es liegen, dass es im Ländervergleich so große Unterschiede gibt?

Oftmals wird unterschätzt, wie groß der Einfluss des kulturellen Umfeldes auf die eigene Ernährung ist. In den USA zum Beispiel gehört FastFood für viele Menschen zum Alltag, regelmäßiger Sport eher seltener – das schlägt sich natürlich auch im durchschnittlichen Gewicht nieder. Auch in Mexiko essen viele Menschen gern fettige, kalorienhaltige Speisen. Viele der Nationalgerichte sind besonders reich an Bohnen, Kartoffeln und anderen kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Brot. Auch in Großbritannien wird gern deftig gegessen – viele Briten mögen schon zum Frühstück Würstchen und Speck.

Was tun die deutschen Fussball-Profis um gesund und fit zu bleiben?

Holger Stromberg kocht bereits seit 2006 für die deutsche Nationalmannschaft und legt dabei besonders großen Wert auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung. Da es sich hier um Spitzensportler handelt, ist deren Verzehr mit "Normalsterblichen" natürlich nicht vergleichbar. Wie viele Kalorien man täglich zu sich nehmen sollte, hängt natürlich stark von dem durchschnittlichen Umsatz ab. Grundsätzlich sagt man, dass Frauen, die nicht übermäßig viel Sport machen in etwa 2000 Kalorien pro Tag verbrennen. Bei Männern mit einer Bürotätigkeit sind es etwa 2500 Kalorien. Bedenken sollte man dabei, dass der Grundumsatz im Alter um bis zu 30% abfallen kann. Im Netz gibt es etliche Rechner, mit denen man seinen individuellen Kalorienumsatz anhand von Gewicht und Tätigkeit berechnen kann.

Wenn auch Sie regelmäßig Sport treiben, dann kann dies natürlich Ihren Grundumsatz steigern. Bei Sportlern wird die Ernährung vor allen nach dem Energiebedarf gestaltet. Fußballer profitieren am meisten von Speisen wie Reis, Quineoa und Hirsesalat, die ihren Energiespeicher nachhaltig auffüllen. Eisschnellläufer hingegen brauchen Kalorien, die schnell für einen Sprint freigesetzt werden können. Auch "Nicht-Sportler" können davon profitieren gezielt darauf zu achten, auf Nahrungsmittel zu setzen, die den Blutzuckerspiegel nicht schlagartig aus dem Gleichgewicht bringen, sondern langsam aber stetig Energie freisetzen. So haben Sie Kraft für Ihren Tag ohne überflüssige Polster anzusetzen.


Von Sarah Hebben


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