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Ernährung für Asthmatiker - gesunde Ernährung als natürliche Behandlung

Veröffentlicht in Ernährung & Fitness 03 Dez, 2015

Ein gesunder Lebensstil ist für Asthma-Patienten besonders wichtig – zunehmend wird allerdings auch deutlich, dass eine Fehlernährung die Symptome der Erkrankung deutlich verschlimmern kann. Worauf sollte man also besonders achten? Und welche Nahrungsmittel sollten Patienten mit Asthma am besten ganz und gar meiden?

Reizende Lebensmittel


Den meisten Patienten ist bewusst, dass körperliche Anstrengungen, Rauch oder kalte Luft Asthma-Anfälle auslösen können. Experten weisen nun allerdings auch vermehrt darauf hin, dass Lebensmittel wie Soja, Hasel- oder Erdnüsse, Fisch, Sellerie und bei Kindern auch Milch und Eier zu allergischen Asthma-Anfällen führen können. Weiterhin können Sulfite Probleme verursachen – sie sind vor allem in Trockenfrüchten und Weißwein enthalten und sollten ebenfalls gemieden werden.

Außerdem konnten Forscher in Frankreich* durch Studien an Mäusen beobachten, dass es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen einer ballaststoffarmen Ernährung und vermehrten entzündlichen und allergischen Reaktionen gibt. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich unsere Ernährung immer mehr in Richtung Fett und Kohlenhydrate entwickelt, während immer weniger Menschen ausreichend Ballaststoffe zu sich nehmen. Immer häufiger wird dies mit dem deutlich erhöhten Vorkommen von Lebensmittelallergien in Verbindung gebracht, die für Asthmatiker besonders relevant sind. Wer unsicher ist, sollte sich auf jeden Fall umfassend testen lassen und eventuelle Allergene ganz aus dem Speiseplan verbannen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Patienten jahrelang mit starken Lebensmittelallergien leben, ohne etwas davon zu wissen. Da Lebensmittelhersteller heute verpflichtet sind, Allergene auf der Verpackung ganz genau zu deklarieren, ist das Leben mit Allergien allerdings deutlich einfacher geworden.



Der richtige Speiseplan


Asthmaspezialisten forschen derzeit intensiv um Lebensmittel zu identifizieren, die Asthma-Symptome gezielt lindern könnten, noch gibt es allerdings keine deutlichen Ergebnisse. Klar ist bisher lediglich, dass Übergewicht die Erkrankung verschlimmern kann, da das Herz-Kreislauf-System zusätzlich belastet wird. Eine gesunde, kalorienarme Ernährung ohne Allergene ist daher für Asthma-Patienten besonders wichtig. Der BMI (Body-Mass-Index) kann ein sehr guter Anhaltspunkt sein, wenn es darum geht zu ermitteln, ob eine Diät oder zumindest eine sanfte Umstellung der Ernährung, sinnvoll wäre.

Außerdem sollten Patienten beachten, dass ein Vitaminmangel die Zellen der Lungen sehr negativ beeinflussen kann. Auch das Immunsystem leidet, wenn zu wenig Obst und Gemüse auf den Tisch kommen. Gerade im Winter ist es wichtig viel Vitamin C zu sich zu nehmen um die Abwehrkräfte zu stärken. Ansonsten laufen Betroffene Gefahr, ihre Asthma-Symptome durch eine Erkältung zu verschlimmern.

weiterführende Informationen:

* Studie des Nature Medicine - Ärzteblatt

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