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Salbutamol für Babys, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche

Veröffentlicht in Atemwege & Rauchen 15 Nov, 2015

Ist Salbutamol für Babys geeignet?


Erkranken Babys oder Kleinkinder, ist das Immunsystem noch nicht so stark ausgeprägt, so dass bereits einfache Infektionen einen großen Einfluss auf ihre Entwicklung und ihre Gesundheit haben können so auch bei Asthma. Gleichzeitig ist nicht jedes Präparat auch für Kinder geeignet oder muss in seiner Wirkstoffdosis angepasst werden. Salbutamol ist Asthma Präparat, dass auch für Babys geeignet ist – wenn es richtig angewandt und dosiert wird.

Wie erkranken Babys an Asthma?


Asthma ist bei Babys und Kleinkindern leider keine Seltenheit – Experten schätzen, dass schon in den ersten Lebensjahren etwa 10% betroffen sind. Es handelt sich daher um die am häufigsten auftretende chronische Krankheit bei Kindern. Oftmals klingt die Erkrankung mit Eintritt in die Grundschule ab, dennoch sollten Symptome unbedingt ernst genommen und behandelt werden. Auch bei den Jüngsten können unterschiedliche Faktoren zu Asthma führen, besonders häufig zählen allerdings Virusinfektionen der Atemwege sowie Allergien gegen Nahrungsmittel, Pollen oder Hausstaub zu den Hintergründen.

Quelle: Robert Koch-Institut, © Statista 2015 - Weitere Informationen:Deutschland; Robert Koch-Institut; 2009 bis 2012; 12.368 Befragte; 14 -17 Jahre

Etliche Forscher beschäftigen sich mit der Frage, welche Faktoren das Risiko einer Asthma Erkrankung bei Babys und Kindern steigern. Beobachtet wurde beispielsweise, dass eine natürliche Geburt das Immunsystem durch die Bakterien des Geburtskanals stärkt, so dass das Allergie- und Asthma-Risiko im Vergleich zu einem Kaiserschnitt geringer ist. Auch der Lebensstil der Mutter während der Schwangerschaft spielt natürlich eine wichtige Rolle, Zigarettenkonsum beispielsweise kann die Gesundheit des Babys ebenfalls sehr schwächen.

Weiterhin wurde beobachtet, dass eine Erkrankung der Eltern das Risiko von Kindern an Asthma zu erkranken ebenfalls steigert. Stillen hingegen kann vor Asthma schützen – eine Studie mit 1.400 englischen Schulkindern zeigte, dass die Lungengröße der Kinder größer ist, je länger sie gestillt wurden.

Welche Salbutamol Behandlung ist für Babys geeignet?


Viele Ärzte empfehlen die Behandlung mit einem Salbutamol Syrup, der auch als Salapin bekannt ist. Der Vorteil ist natürlich, dass die Anwendung für die Kleinen deutlich einfacher ist als ein Inhalator. In der Regel werden 2,5 ml des Syrups dreimal täglich verabreicht, so dass die Bronchien von innen heraus beruhigt werden.

Tritt Asthma schon im Säuglingsalter auf, dann ist es natürlich besonders wichtig, dass eine Untersuchung auf eventuelle Allergien erfolgt. Schon die Kleinsten können von Lebensmittelallergien betroffen sein, die die Lungen belasten.

Wie können Kleinkinder mit Salbutamol behandelt werden?


Auch bei Kleinkindern kann der Salbutamol Sirup natürlich eine gute Lösung sein. Da er nach Cola schmeckt, braucht es meistens keine großen Überredungskünste um den kleinen Patienten von der Einnahme zu überzeugen.

Eine weitere Möglichkeit der Anwendung ist die Salbutamol Inhalationslösung. Hier kommt ein Vernebler zum Einsatz, der das Inhalieren einfacher macht, als ein Hand-Inhalator es könnte. Die entzündungshemmende und schwellungslindernde Wirkung sorgt auch auf diesem Wege dafür, dass Asthma Beschwerden schnell und zuverlässig gelindert werden können. Diese Methode ist allerdings in der Regel erst für Kinder ab vier Jahren gut geeignet.

Welche Salbutamol Dosierung ist bei Kindern sinnvoll?


Gerade bei Babys, Kindern und Jugendlichen ist die richtige Dosierung natürlich besonders wichtig. Achten Sie daher genau auf die Anweisungen Ihres Arztes und der Packungsbeilage und steigern Sie die Dosierung auf keinen Fall selbstständig. Weiterhin sollten Anwendungen wie die Verneblung der Inhalationslösung natürlich nur unter Aufsicht eines Erwachsenen erfolgen.

Bei der Salbutamol Inhalationslösung wird beispielsweise oft ein Tropfen pro Lebensjahr empfohlen, die bestmögliche Dosierung kann sich allerdings von Kind zu Kind stark unterscheiden. Eine umfassende Untersuchung und die Beratung durch einen erfahrenen Kinderarzt sind daher unerlässlich.

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