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Raucher machen sich mit Absicht hässlich

Veröffentlicht in Atemwege & Rauchen 28 Mai, 2014

Rauchen macht hässlich. Oder auf jeden Fall hässlicher. Diese Aussage ist schon lange keine gewagte These mehr, sondern mittlerweile in zahlreichen Studien belegt worden. Rauchen hat viele äußerlich sichtbare Auswirkungen, unter anderem auf die Haut, die Augen, die Zähne und Nägel. Einen langjährigen Raucher erkennt nicht nur ein geübtes Auge auf den ersten Blick. Da der Prozess der Veränderung über die Jahre schleichend vorangeht und man die Übergänge oft selbst nicht merkt, zeigen wir Ihnen hier die direkten Unterschiede: Raucher, wie sie als Nichtraucher ausgesehen hätten.

Zum aus der Haut fahren

Vor allem die Haut wird vom Rauchen stark beeinträchtigt. Mit rund zwei Quadratmetern Fläche ist die Haut das größte Organ des Menschen. Eine gesunde Haut erfüllt verschiedene wichtige Aufgaben: Sie schützt vor Sonnenstrahlung und Hitze, vor Krankheitserregern, reguliert die Temperatur des Körpers durch Schwitzen, speichert Energie in Form von Fett und dient nicht zuletzt auch noch als Sinnesorgan. Rauchen schädigt die Haut enorm. Die Hautalterung wird beschleunigt, die Wundheilung ist beeinträchtigt und das Risiko für Hautkrankheiten stark erhöht.

Die Haut von Rauchern, die 20 Zigaretten am Tag rauchen ist im Schnitt 10 Jahre älter, als sie sein sollte. Mit reichlich zusätzlicher Sonnenstrahlung altert die Haut noch schneller. Tabakkonsum verlangsamt zusätzlich die Wundheilung, was besonders bei Operationen gefährlich werden kann.

Wieso das Gesicht zerstören?

Problemzonen haben die meisten Menschen. Man versucht sie mit allen möglichen Tricks zu kaschieren und vor den Blicken Anderer zu verbergen. Doch es gibt ein Körperteil, dass sich nicht so einfach verstecken lässt und dem Frauen wie Männer daher in der Pflege besondere Aufmerksamkeit widmen – das Gesicht.

Dass das Gesicht am offensichtlichsten in Mitleidenschaft gezogen wird, ist vielen Rauchern wohl trotzdem nicht so wichtig. Bei regelmäßigen Rauchern nimmt die Haut eine graue Farbe an, was im Gesicht stark zu erkennen ist. Es bilden sich mehr und tiefere Falten als bei Nichtrauchern, die Haut ist schlaffer und das Risiko auf Akne ist erhöht.

Die Website tobaccobody.fi/ von der Cancer Society of Finland hat ein Feature entwickelt, mit der man die Unterschiede zwischen einem Raucher und der gleichen Person als Nichtraucher deutlich erkennen kann. Vor allem im Gesicht sind die Unterschiede enorm. Man sieht es am besten an der Haut, den Augen und den Zähnen.


Rauchen zerstört die Augen

Auch diese Nebenwirkung ist für jeden sichtbar: Zigaretten zerstören die Augen. Die Blutgefäße des Auges können durch Zigaretten Schaden nehmen. Das führt zu einer Reizung. Das Auge sieht blutunterlaufen aus und juckt. Rauchen schädigt außerdem die Netzhaut, was sogar zu einem Verlust des Augenlichtes führen kann.

Gelbe Zähne

Raucher haben nicht nur einen wesentlich stärkeren Mundgeruch als Nichtraucher, sondern obendrein auch noch gelbe Zähne. Der Teer in den Zigaretten verfärbt den Zahnschmelz nach und nach. Die Folge ist, dass das Zahnfleisch empfindlich reagiert und zurückweicht. Bei Nichtrauchern hat das Zahnfleisch eine viel hellere, rosigere Farbe. Bei Rauchern ist außerdem die Wahrscheinlichkeit auf Mundkrebs um das Sechsfache erhöht.

Mich dich nicht hässlich – Bewahre dein Gesicht – Hör auf zu Rauchen

Oft kann man nachvollziehen, warum einen Raucher die grauseligen Bilder auf den Zigarettenschachteln oder die Sterberaten durch Folgen des Tabakkonsums nicht berühren. Es ist einfach nicht greifbar. Es ist eine Zahl, die man verdrängen kann und mit der man – jedenfalls für diesen Moment – nichts zu tun haben muss. Die Veränderungen im Gesicht eines Rauchers sind keine abstrakte Zahl oder ein abschreckendes Bild. Sie sind real und sie existieren bei jedem regelmäßigen Raucher schon genau in diesem Moment. Obwohl die Veränderungen schleichend kommen und vielleicht später als eine Folge des Rauchens erkennbar sind, sollte sich jeder Raucher beim Blick in den Spiegel fragen: Wie hätten ich wohl ausgesehen - ohne Rauchen?

Das Gute ist, dass es bei den äußerlich sichtbaren Auswirkungen des Rauchens durchaus noch ein Gegenlenken gibt. So generiert sich die Haut mit der Zeit wieder, wenn der Sprung zum Nichtraucher geschafft ist. Die graue Farbe schwenkt zurück in einen rosigen Ton, Unreinheiten werden gemildert und die Hautalterung aufgehalten. So hat es jeder Raucher selbst in der Hand, doch noch sein anderes Ich im Spiegel zu sehen.


Von Sabine Will


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