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Raucherentwöhnung – News des Monats

Veröffentlicht in Atemwege & Rauchen 31 Mär, 2015

In Bezug auf die Raucherentwöhnung hat sich diesen Monat einiges getan. Zwei Kampagnen stechen besonders heraus.

2040 – rauchfreie Welt


Regierungen überall auf der Welt wünschen sich natürlich, dass ihre Bürger durchweg zu Nichtrauchern werden. Dabei geht es nicht nur um die Gesundheit des Einzelnen, sondern auch ganz klar um die Staatskasse und das Gesundheitssystem. An der neuseeländischen Universität in Auckland sprechen sich Forscher nun sogar dafür aus, bis 2040 eine rauchfreie Welt anzustreben.

Gerade ärmere Regionen brauchen Unterstützung

Dass mehr gegen Zigarettenkonsum getan werden muss, ist wirklich fast Jedem klar. Erschreckend sind allerdings die regionalen Unterschiede im Bereich der Raucherentwöhnung. So haben etwa 85% der Weltbevölkerung keinen Zugang zu unterstützenden Programmen, die den Entzug einfacher gestalten können. Wer selbst einmal versucht hat, den Glimmstengel aufzugeben, der weiß natürlich, wie schwer dieses Vorhaben fallen kann. Obwohl Studien zeigen, dass eine harte Besteuerung von Tabak einer der effektivsten Wege ist, das Rauchen zu bekämpfen, lebt nicht einmal jeder Zehnte in einer Region, in der die Tabaksteuer so hoch ist wie von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen.

Anna Gilmore von der Uni in Bath schrieb anlässlich der Konferenz "Tabak und Gesundheit", die im März in Abu Dhabi stattfindet, außerdem, dass Tabakkonzerne sich derzeit vermehrt auf Länder mit einem kleinen oder mittleren Einkommen konzentrieren. Dies liegt daran, dass der Tabakkonsum in Industrienationen immer weiter zurückgeht und kann natürlich gerade in Entwicklungsländern zu großen Problemen für das Gesundheitssystem führen.

Warum eine tabakfreie Welt bis 2040 ein wichtiges Ziel ist

Die Forschergruppe um Robert Beaglehole an der Universität von Auckland schreibt "Ein Ziel einer tabakfreien Welt bis 2040 – in der weniger als 5% der Erwachsenen Tabak konsumieren – ist sozial wünschenswert, technisch machbar und könnte politisch praktikabel werden." Die Experten betonen dabei, dass dies ohne Tabakverbot machbar wäre, es bedürfe allerdings mehr Mithilfe von der WHO, Regierungen sowie Organisationen wie den Vereinten Nationen.

Wird der Tabakkonsum nicht drastisch reduziert, dann könnte es durch das Wachstum der Weltbevölkerung passieren, dass es im Jahr 2025 noch immer eine Milliarde Raucher weltweit gibt. Experten erwarten, dass vor allem Männer in Afrika sowie im östlichen Mittelmeerraum vermehrt zum Tabak greifen werden. Die Kosten sind natürlich enorm, für die Verbraucher genauso wie für das Gesundheitssystem. Da Zigarettenrauch der Gesundheit in vielerlei Hinsicht schadet, bedeutet natürlich auch, dass die Lebenserwartung deutlich gesenkt wird – während 81% der Nichtraucher 80 Jahre alt werden, sind es bei den Rauchern nur 58%. Diese könnte sich dann natürlich auch auf die lokale Wirtschaft und Entwicklungsperspektiven auswirken.

Auch Disney geht neue Wege


Auch Filmproduktionen von Disney sollen in Zukunft kein Nikotin mehr enthalten, schließlich besteht hier eine wichtige Vorbildfunktion. Disney-Präsident Bob Iger bestätigte, dass das Rauchen in allen Filmen mit sofortiger Wirkung verbannt werden würde, dies gilt für Marvel- und Lucasfilm genauso wie für Pixar-Streifen. Allerdings gibt es eine entscheidende Ausnahme: In einem Film über Abraham Lincoln, der starker Raucher war, darf die Hauptfigur zur Zigarette greifen, alle anderen Rollen allerdings nicht. Es bleibt natürlich zu hoffen, dass die nächste Generation als Nichtraucher in einer möglichst rauchfreien Welt aufwächst.

Verbannte Logos von Zigarettenpackungen


Wir berichteten bereits, dass Irland die Logos von Zigaretten-Packungen verbannen will. Einheits-Verpackungen ohne besondere Aufmachung sollen her. Nun zieht wohl auch England nach. Das Unterhaus sprach sich in einem Beschluss für eine Einheits-Schachtel aus. Es bleibt spannend, welche Länder den gl

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