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Asthma durch Haustiere?

Veröffentlicht in Atemwege & Rauchen 15 Apr, 2015

Alles, was Sie über Haustiere und Asthma wissen sollten


Obwohl etwa 2,7 Millionen Menschen in Deutschland Asthma haben, gibt es noch immer viele offene Fragen zu der Krankheit, besonders zum Thema Asthma und Haustiere. Zum einen können Haustiere ein großes Allergierisiko darstellen und Asthma auslösen oder verschlimmern, zum anderen können aber auch die Tiere selbst an Asthma erkranken. Wir haben die wichtigsten Hintergrundinformationen für Sie zusammengetragen.

Wie entsteht Asthma überhaupt?


Man weiß heute, dass eine Asthma Erkrankung vielfältige Ursachen haben kann, die nicht immer komplett geklärt werden können. Klar ist allerdings, dass erbliche Veranlagungen, Allergien und in manchen Fällen auch körperliche Belastungen eine wichtige Rolle spielen können.

Kommt es zu Symptomen wie Keuchhusten, Atemnot, Engegefühlen in der Brust oder Kurzatmigkeit, dann sind Entzündungen und Schwellungen der Bronchien schuld, die das normale Atmen erschweren. Glücklicherweise lässt sich Asthma durch Sprays heute sehr gut behandeln, so dass die meisten Patienten ihren Alltag wie gewohnt genießen können. Dennoch ist es sehr wichtig Reize und Allergene zu meiden, Haustiere trotz Asthma zu halten ist daher beispielsweise meist nicht empfehlenswert.

Können Haustiere zu Asthma Symptomen beitragen?


Leider können Allergien, beispielsweise gegen Tierhaare, tatsächlich zu Asthma beitragen. Andere Allergene, die gemieden werden sollten, sind Pollen, Hausstaub und Milben. Auch Zigarettenrauch kann natürlich zu akuten Symptomen beitragen und sollte daher kein Bestandteil des Alltags von Asthma Patienten sein.

Erste Anzeichen für eine mögliche Allergie sind beispielsweise eine juckende Nase, Niesen, Schnupfen oder brennende Augen. Sind Sie unsicher ob es sich um eine Tierhaarallergie handelt, dann kann ein Arzt Ihnen durch einen Allergietest Aufschluss zu Ihren persönlichen Allergenen geben.

Liegt tatsächlich eine Tierhaarallergie vor, dann ist es in den meisten Fällen leider nicht ausreichend den Hund oder die Katze regelmäßig zu waschen und täglich staubzusaugen. Es sind nämlich nicht die Haare, sondern der Speichel, der durch das Lecken im Fell verteilt wird, welcher zu Allergien führen kann. Experten raten Patienten mit Tierhaarallergie dazu, sich von ihrem Liebling zu trennen, auch wenn es sehr schwer fällt. Das Risiko die Asthma Erkrankung durch den ständigen Kontakt mit Allergenen zu verschlimmern ist nämlich sehr hoch.

Können Haustiere selbst auch Asthma haben?


Was viele nicht wissen: Auch unsere kleinen Lieblinge können an Asthma erkranken. So schätzen Experten beispielsweise, dass in Deutschland etwa 80.000 Katzen an Asthma leiden. Aber auch bei Hunden und Pferden können Atemwegserkrankungen auftreten. Man erkennt die Erkrankung an starken Husten und Keuchen und sollte in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen.

Ähnlich wie beim Menschen spielen auch bei Haustieren, die an Asthma erkranken, äußere Reize eine wichtige Rolle. So können zum Beispiel Zigarettenrauch, Haarspray, Teppichreiniger, Abgase oder Lösungsmittel eine Erkrankung auslösen. Auch Haustiere können allerdings sehr gut mit einem Asthma Spray behandelt werden, viele Tierärzte verschreiben beispielsweise Salbutamol an Katzen und machen die Erfahrung, dass sich die Beschwerden auf diese Weise ganz oder teilweise eliminieren lassen.

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