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Salbutamol: Wirkung und Nebenwirkungen

Vollständig erforscht ist Asthma bis heute nicht. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass genetische Faktoren und Umwelteinflüsse bei der Entstehung eine entscheidende Rolle spielen. Auch Allergien können die Entstehung von Asthma bronchiale begünstigen.

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Bei einem Asthmaanfall schwillt die Schleimhaut in den Bronchien stark an, wodurch die Atemwege verengt werden. Gleichzeitig nimmt die Schleimbildung zu, was zu einer zusätzlichen Verengung der Atemwege führt. Im weiteren Verlauf verkrampfen die Muskeln der Bronchien. All diese Faktoren erschweren das Ausatmen. Außerdem verschlechtert sich die Sauerstoffversorgung.

Asthmaanfall

Asthmaanfälle werden durch verschiedene Faktoren ausgelöst. Das kann die körperliche Belastung sein, Allergene, wie Staub, Tierhaare oder Pilzsporen, aber auch Bakterien und Pilze. Darüber hinaus kann ein Asthmaanfall auch durch Medikamente ausgelöst werden.

Asthmaanfall Symptome

Asthma bronchiale ist nicht heilbar, es kann aber einen stummen Verlauf nehmen. Die Erkrankung ist aber behandelbar. Ein Wirkstoff für die erfolgreiche Therapie ist Salbutamol.

Die Behandlung von Asthma bronchiale mit Salbutamol

Salbutamol, ein Wirkstoff aus der Gruppe der Beta-2-Sympathomimetika (auch β2-Adrenozeptor-Agonisten genannt), erweitert die Atemwege und erleichtert so das Ausatmen. Ausgelöst wird die Reaktion dadurch, dass Salbutamol (Salbutamolum) eine vergleichbare Reaktion in der Lunge auslösen kann, wie das bei Stresshormonen der Fall ist. Diese Stresshormone sorgen im Normalfall dafür, dass der Mensch "fluchtbereit" ist.

salbutamol formel

Die Lunge wird durch eine Anpassung leistungsfähiger. Sie kann so Sauerstoff besser aufnehmen und Kohlendioxid abgeben. Salbutamol wirkt aber nur in der Lunge, der restliche Organismus wird nicht beeinflusst. Eine Ausnahme besteht bei Frauen mit Neigung zu verfrühten Wehen. Salbutamol kann in diesen Fällen eine Frühgeburt verhindern.

Der Wirkstoff wird bei asthmatischen Beschwerden symptomatisch eingesetzt. Das bedeutet, dass er bei einem akuten Asthmaanfall für eine schnelle Verbesserung der Symptome sorgen kann. Der Wirkstoff wird aber auch gegen die chronisch obstruktive Lungenerkrankung und das Lungenemphysem verschrieben. Salbutamol (Salbutamolum) gehört aus diesem Grund auch zur Gruppe der Bronchospasmolytika. Außerdem wird es vorbeugend bei Patienten eingesetzt die unter körperlicher Belastung zu Asthmaanfällen neigen.

So wird der Wirkstoff Salbutamol angewendet

Salbutamol (Salbutamolum) ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Es wird aber zumeist inhaliert. Das hat den Vorteil, dass es schneller dort ankommt, wo es wirken soll. Bei richtiger Anwendung genügen ein oder zwei Sprühstöße, damit die Atemwege sich erweitern. Nur wenn die Wirkung nicht innerhalb weniger Minuten einsetzt, muss der Sprühstoß wiederholt werden.

Asthma Behandlung

Die Patienten sollten zuerst immer einen Sprühstoß in die Umgebung abgeben, um zu prüfen, ob das Spray auch funktioniert. Damit das Medikament die Atemwege erreicht, ist es wichtig, zeitgleich mit dem Sprühstoß tief einzuatmen.

Mögliche Nebenwirkungen und Gegenanzeigen von Salbutamol

Salbutamol (Salbutamolum) kann mit Nebenwirkungen einhergehen, die aber nicht zwingend auftreten müssen. Der Wirkstoff darf in Absprache mit dem Arzt auch während der Schwangerschaft und Stillzeit zur Anwendung kommen.

Kinder, die mit diesem Wirkstoff behandelt werden, sollten mindestens vier Jahre alt sein. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören neben Zittern, auch Übelkeit und Kopfschmerzen. Außerdem kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Die meisten Nebenwirkungen sind jedoch nur von kurzer Dauer.

Bei regelmäßiger Anwendung lassen sie zumeist nach. Kommt es jedoch zu einer Verschlimmerung, sollte der Arzt informiert werden, der dann entscheiden muss, ob Salbutamol weiter zur Anwendung kommen darf.

Nebenwirkungen von Salbutamol in tabellarischer Form:

Gelegentliche Nebenwirkungen Seltene Nebenwirkungen Sehr seltene Nebenwirkungen
Unruhegefühl Muskelkrämpfe Überempfindlichkeitsreaktionen
Herzklopfen Herzschmerzen (Angina pectoris) Schlafstörungen
Kopfschmerzen Störungen beim Wasserlassen Halluzinationen
Zittern Blutdruckanstieg atypische Psychosen

Sollte es trotz der Anwendung von Salbutamol (Salbutamolum) zu einem Asthmaanfall kommen, bzw. lässt sich der Anfall nicht unterbrechen, sollte der Notarzt gerufen werden.

Welche Wechselwirkungen mit Medikamenten kann Salbutamol haben?

Bei der gleichzeitigen Anwendung von verschieden Medikamenten kann es zu Wechselwirkungen kommen. Das gilt auch für Salbutamol (Salbutamolum).

Problematisch ist die Anwendung von Salbutamol gleichzeitig mit Betablockern (Medikamenten zur Blutdrucksenkung). Die Arzneistoffe können sich gegenseitig in ihrer Wirkung so beeinflussen, dass sie weniger gut wirken. Theoretisch kann es bei einer solchen Kombination sogar dazu kommen, dass es ein Asthmaanfall oder/und schwere Bronchospasmen (Bronchialkrämpfe) ausgelöst werden.

Die gleichzeitige Einnahme von Herzglykosiden, wie Digitalis, sowie Antidiabetika (Medikamenten gegen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)) kann die Wirkung von Salbutamol (Salbutamolum) von vermindern. Ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Wechselwirkungen ist möglich bei gleichzeitiger Einnahme von Salbutamol und Sympathomimetika (Arzneimittel zur Beeinflussung des vegetativen Nervensystems).

Asthmapatienten, die bereits Medikamente einnehmen, sollten daher in jedem Fall den Arzt informieren, damit Wechselwirkungen vermieden werden können.

Welche Kontraindikationen (Gegenanzeigen) kann Salbutamol haben?

Bei folgenden Erkrankungen ist die Anwendung von Salbutamol (Salbutamolum) ärztliche Kontrolle notwendig:

  • schwerer Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Kaliummangel im Blut
  • schwer kontrollierbarem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • koronarer Herzkrankheit (Erkrankung der Herzkranzgefäße)
  • Aneurysmen (krankhafte Ausweitungen der Gefäßwand)
  • Phäochromozytom (bestimmte Erkrankung des Nebennierenmarks)
  • hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie (eine chronische Herzmuskelerkrankung)

Anwendung von Salbutamol in der Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit werden grundsätzlich alle Beschwerden und Symptome von Asthma bronchiale vom Arzt geklärt. Schwangere und Stillende müssen von jeder Art der Selbstmedikation absehen und überlassen die Festlegung notwendiger Therapien sowie die Auswahl und Dosierung von Medikamenten der medizinischen Entscheidung.


Quellen:

  1. Salbutamol URL: netdoktor.de
  2. Leitlinien-Clearingbericht: "Asthma bronchiale". Leitlinien-Clearingverfahren von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung in Kooperation mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft und den Spitzenverbänden der Gesetzlichen Krankenversicherungen. © 2001 Ärztliche Zentralstelle Qualitätssicherung. Quelle: aezq.de
  3. Salbutamol-ratiopharm® Inhalationslösung. Gebrauchsinformation: Information für den Anwender.

Letzte Aktualisierung: 18.11.2015

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